Und jetzt hoch damit!

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  • Ein Kran ist ein Turm mit Seilen und Rollen. Man kann damit schwere Objekte anheben, absenken oder fortbewegen. Kräne kommen häufig am Bau und bei Abbrucharbeiten zum Einsatz. Oft handelt es sich um eine temporäre Konstruktion. Manche Kräne können mehr als 40.000 kg heben.

    Gegengewicht
    Kräne werden am Boden befestigt oder befinden sich auf einer fahrbaren Konstruktion wie einem Lastwagen. Sie fallen nicht um, weil sie stabil an einer großen und schweren Betonbodenplatte verschraubt sind. Diese Bodenplatte kann Teil des Fundaments des Gebäudes sein. Wenn ein schweres Objekt am Kran hängt, hängt auf der anderen Seite des Krans ein schweres, bewegliches Gewicht. Dies wird Gegengewicht genannt. Der Kran funktioniert dann im Prinzip wie ein großer Hebel. Durch die Positionierung des Gewichtes an der richtigen Stelle bleibt der Kran im Gleichgewicht. Die Kombination aus dem beweglichen Gegengewicht und der guten Befestigung des Krans sorgt dafür, dass der Kran nicht umfällt.

    Kranführer/Kranführerin
    Ein Kran wird von einem Kranführer oder einer Kranführerin bedient. Diese Person sitzt in der Kabine hoch oben am Kran. Von diesem kleinen Kämmerchen aus kann er oder sie die Baustelle gut überblicken. Um einen Kran bedienen zu dürfen, benötigt man einen Kranschein.

    Um diesen zu erhalten, muss ein Kranführer/eine Kranführerin…

    • genau wissen, wie der Kran funktioniert,
    • mit den Kolleginnen und Kollegen auf dem Boden zusammenarbeiten können,
    • dafür sorgen, dass der Kran stabil steht,
    • gute Augen haben und Entfernungen gut einschätzen können und
    • er/sie darf natürlich keine Höhenangst haben.

    Wenn es neblig ist, kann man von der Kabine aus nicht gut sehen, was passiert. Dann müssen die Arbeiten mit dem Kran eingestellt werden. Auch bei starkem Wind (Windstärke 6 oder mehr) ist es zu gefährlich, um mit einem Kran zu arbeiten.

    Was ist ein Hebel?
    Ein Hebel ist eine Stange oder ein Stab, die bzw. der sich um einen Drehpunkt bewegt. Mit einem Hebel kann man mit kleinem Kraftaufwand große Kraft (Last) ausüben. Aber Hebel können auch praktisch sein, um etwas besser festhalten oder klemmen zu können (mit einer Pinzette oder Zange). Mit den Händen geht das manchmal schwer.

    Merkmale eines Hebels:

    1. Drehpunkt

    Jeder Hebel hat einen Drehpunkt. Dies ist der Punkt, um den sich der Hebel dreht. Bei einer Schubkarre ist das Karrenrad der Drehpunkt.

    1. Last

    Ein Hebel wird verwendet, um Kraft auf etwas auszuüben. Das, worauf man die Kraft ausübt, nennt man Last. Bei der Schubkarre ist die natürlich dies Mulde, die mit Steinen oder Sand gefüllt wird.

    1. Kraftaufwand

    Damit ein Hebel funktioniert, muss Kraft ausgeübt werden, das ist der Kraftaufwand. Bei der Schubkarre erfolgt dies über die Griffe, die man hält.

    Es gibt drei Arten von Hebeln:

    1. Der Drehpunkt befindet sich zwischen ausgeübter Kraft und Last. Beispiele: Brecheisen, Schere oder Zange.
    2. Die Last befindet sich zwischen dem Drehpunkt und der ausgeübten Kraft. Beispiele: Schubkarre oder Nussknacker.
    3. Die ausgeübte Kraft befindet sich zwischen dem Drehpunkt und der Last. Beispiele: Pinzette oder Zuckerwürfelzange.